Gemeinschaftspraxis Mpatsikostas & Tsagalidou
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Chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) | Wuppertal Barmen

Das Kürzel COPD steht für den englischen Begriff chronic obstructive pulmonary disease. Wörtlich übersetzt bedeutet das chronisch-obstruktive Lungenerkrankung, umgangssprachlich auch Raucherlunge genannt. Die COPD wird prinzipiell in zwei Hauptformen unterschieden:

  • COPD mit chronischer Bronchitis
  • COPD mit Lungenemphysem

Die Übergänge zwischen diesen beiden Formen sind fließend, weshalb eine klare Abgrenzung schwierig ist. Typische Symptome sind Atemnot, Husten und Auswurf. Im Anfangsstadium der Erkrankung tritt der Husten vor allem morgens auf und wird im Laufe der Zeit häufiger und hartnäckiger. Charakteristisch ist die Atemnot vor allem bei körperlicher Belastung wie beim Radfahren oder Treppensteigen und kann sich bis zur Schnappatmung steigern.

Im weiteren Verlauf können Atemgeräusche, das sogenannte Pfeifen oder Brummen beim Ausatmen sowie ein Engegefühl in der Brust entstehen. Oft wird eine COPD erst im fortgeschrittenen Stadium erkannt, da die Betroffenen, insbesondere Raucher, dazu neigen die Symptome zu ignorieren. Dabei kann eine frühzeitige begonnene Behandlung den Krankheitsverlauf deutlich mildern.

Nicht nur für die Atmungsorgane stellt eine COPD ein hohes Risiko dar. Auch das Herz, die Muskulatur und das Skelett können mit der Zeit durch das andauernde Husten in Mitleidenschaft gezogen werden. Aus diesem Grund gehen oft Blutarmut, Muskelabbau und Gewichtsverlust mit einer chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung einher.

Therapiemöglichkeiten von COPD

Eine Heilung von COPD ist zum heutigen Zeitpunkt nicht möglich, weshalb sich die Behandlung auf die Vermeidung von Risikofaktoren und die Linderung der Beschwerden konzentriert. Dabei ist es wichtig die körperliche Belastbarkeit des Patienten zu verbessern und möglichen Komplikationen und Begleiterkrankungen vorzubeugen.

Hierfür stehen medikamentöse Methoden zur Verfügung, die darauf abzielen die Anspannung der Muskeln in den Bronchien zu lösen und so eine Erweiterung der Atemwege hervorzurufen. Darüber hinaus tragen nicht medikamentöse Maßnahmen wie Atemtherapie, Impfungen, Krankengymnastik und regelmäßige körperliche Betätigung maßgeblich zur Verbesserung der Lebensqualität und dem Gesundheitszustand von COPD-Betroffenen bei.

In besonders schweren Fällen ist eine Sauerstoff-Therapie unausweichlich. Dabei wird zusätzlicher Sauerstoff verabreicht, um den chronischen Sauerstoffmangel im Blut auszugleichen und die Atemmuskulatur zu entlasten. Setzt dauerhaft keine Veränderung der Beschwerden und Lebensgewohnheiten ein, muss eine Lungentransplantation in Betracht gezogen werden.

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